Datenschutz Bewerber

Informationen zum Umgang mit Ihren Daten

Sehr geehrte Bewerberinnen und Bewerber,

im Rahmen des Bewerbungsverfahrens ist es erforderlich, die personenbezogenen Daten Ihrer Bewerbung zu verarbeiten. Der Schutz Ihrer Daten ist uns sehr wichtig. Wir halten die datenschutzrechtlichen Vorschriften ein und informieren Sie nachfolgend über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Bewerbungsprozess bei uns.

Personenbezogene Daten sind Informationen, die sich auf eine natürliche Person beziehen und Rückschlüsse auf deren Persönlichkeit erlauben, wie zum Beispiel Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Anschrift, etc.

Zweck und Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten:
Personenbezogene Daten dürfen nur für festgelegte, eindeutige und legitimierte Zwecke erhoben werden. Zweck der Erhebung Ihrer personenbezogenen Daten ist die Abwicklung des Bewerbungsverfahrens.
Die Rechtsgrundlage dieser Datenverarbeitung ergibt sich aus § 26 BDSG, soweit dieser nicht von § 15 LDSG verdrängt wird, sowie Art. 88 DSGVO.

Von wem erhalten wir Ihre Daten?
Die entsprechenden Daten erheben wir grundsätzlich – sofern möglich – bei Ihnen selbst. Die Bereitstellung Ihrer Daten ist für einen möglichen Vertragsabschluss mit uns erforderlich. Sie sind nicht gesetzlich oder vertraglich dazu verpflichtet, uns Ihre Daten zu übermitteln. Da wir bei unserem Bewerbungsverfahren jedoch Angaben zu Ihrer Person benötigen, ist die mögliche Folge einer Nichtbereitstellung, dass wir Sie als Bewerber bei uns nicht hinreichend berücksichtigen können.

Wer hat Zugriff auf Ihre Daten?
Die am Bewerbungsverfahren beteiligten Personen haben Zugriff auf Ihre Daten. Dies sind im speziellen:

  • Beschäftigte des Fachbereichs Personal
  • Abteilungsleiter/Fachbereichsleiter
  • sonstige Entscheidungsträger im Bewerbungsverfahren

Dieses Fachpersonal unterliegt einer Geheimhaltungspflicht. Der vertrauliche Umgang mit Ihren Daten wird gewährleistet.

Mögliche Empfänger Ihrer Daten

Zur Aufgabenerfüllung werden Ihre Daten gegebenenfalls an folgende Stellen weitergegeben:

  • Regierungspräsidium Karlsruhe
  • Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben
  • Berufsschulen der verschiedenen Ausbildungsberufe
  • Institut für soziale Berufe
  • ZfP Südwürttemberg
  • Internationaler Bund
  • Bundesamt für Familie und Zivilgesellschaftlichen Aufgaben
  • Verwaltungsschule Baden-Württemberg
  • Gemeindetag und Städtetag Baden-Württemberg
  • Die Weitergabe erfolgt ausschließlich für den oben genannten Zweck.

Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?
Wir speichern Ihre personenbezogenen Daten mit Erhalt Ihrer Bewerbung. Sofern wir Ihre Bewerbung ablehnen, speichern wir Ihre Bewerberdaten längstens sechs Monate nach der Ablehnung Ihrer Bewerbung, es sei denn, Sie erteilen uns Ihre Einwilligung zu einer längeren Speicherung.

Widerruf erteilter Einwilligungen
Wenn die Verarbeitung Ihrer Daten auf einer Einwilligung beruht, die Sie der Stadt Bad Waldsee gegenüber erklärt haben, dann steht Ihnen das Recht zu, Ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Diese Erklärung können Sie an die Abteilung Personal der Stadt Bad Waldsee richten (Kontakt: Hauptstr. 29, 88339 Bad Waldsee, E-Mail: k.bareiss@bad-waldsee.de, Faxnummer: 07524/51311). Einer Angabe von Gründen bedarf es dafür nicht. Ihr Widerruf gilt allerdings erst ab dem Zeitpunkt, zu dem Sie diesen aussprechen. Er hat keine Rückwirkung. Die Verarbeitung Ihrer Daten bis zu diesem Zeitpunkt bleibt rechtmäßig.

Ihre Rechte (Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung usw.)

Ihnen stehen sog. Betroffenenrechte zu, d.h. Rechte, die Sie als im Einzelfall betroffene Person ausüben können. Diese Rechte können Sie gegenüber der Stadt Bad Waldsee geltend machen. Sie ergeben sich aus der EU Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), die auch in Deutschland gilt:

  • Recht auf Auskunft, Art. 15 DS-GVO: Sie haben das Recht auf Auskunft über die Sie betreffenden gespeicherten personenbezogenen Daten.
  • Recht auf Berichtigung, Art. 16 DS-GVO: Wenn Sie feststellen, dass unrichtige Daten zu Ihrer Person verarbeitet werden, können Sie Berichtigung verlangen. Unvollständige Daten müssen unter Berücksichtigung des Zwecks der Verarbeitung vervollständigt werden.
  • Recht auf Löschung, Art. 17 DS-GVO: Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer Daten zu verlangen, wenn bestimmte Löschgründe vorliegen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn diese zu dem Zweck, zu dem sie ursprünglich erhoben oder verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich sind.
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, Art. 18 DS-GVO: Sie haben das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten. Dies bedeutet, dass Ihre Daten zwar nicht gelöscht, aber gekennzeichnet werden, um ihre weitere Verarbeitung oder Nutzung einzuschränken.
  • Recht auf Widerspruch gegen unzumutbare Datenverarbeitung, Art. 21 DS-GVO: Sie haben grundsätzlich ein allgemeines Widerspruchsrecht auch gegen rechtmäßige Datenverarbeitungen, die im öffentlichen Interesse liegen, in Ausübung öffentlicher Gewalt oder aufgrund des berechtigten Interesses einer Stelle erfolgen.

Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde wegen Datenschutzverstößen
Unabhängig davon, dass es Ihnen auch freisteht, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, haben Sie das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer Daten datenschutzrechtlich nicht zulässig ist. Dies ergibt sich aus Art. 77 EU Datenschutz-Grundverordnung. Die Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde kann formlos erfolgen.

Ihre Ansprechpartner bei der Stadt Bad Waldsee und bei den Städtischen Rehakliniken Bad Waldsee
Bei Fragen zu Ihren Rechten und zum Schutz Ihrer Daten kontaktieren Sie bitte die Abteilung Personal oder wenden Sie sich an unseren Datenschutzbeauftragten der Stadt Bad Waldsee:
Haupstr. 29
88339 Bad Waldsee
dsb@bad-waldsee.de

Verantwortliche gemäß Art. 4 Ziff. 7 der EU-DSGVO ist die Stadt Bad Waldsee, Oberbürgermeister Matthias Henne, Hauptstr. 29, 88339 Bad Waldsee.

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