Was tun bei Osteoporose? Ursachen und Therapie

OsteoporoseDie Osteoporose (Knochenschwund) gehört zu den 10 häufigsten Erkrankungen weltweit. Allein in Deutschland sind ungefähr 8 Millionen von dieser Volkskrankheit betroffen. Bei der Osteoporose verlieren die Knochen mehr Substanz als ersetzt wird. Sie werden porös und brechen schließlich bereits bei geringer Belastung. Besonders anfällig sind die Wirbelkörper der Wirbelsäule, der Schenkelhals und das Handgelenk.

Mögliche Ursachen:

Ursachen können calciumarme Ernährung, Medikamente,  Stoffwechselstörungen, Veranlagung, Bewegungsmangel, das Alter und Geschlecht so wie ein frühes Einsetzen der Wechseljahre sein.

Die Basis jeder Therapie:

Als Basis für die Therapie erfolgt zunächst die Anamnese und Befragung des Patienten sowie die körperliche Untersuchung. Treten spezifische Risikofaktoren wie Knochenbrüche, ein bestehendes erhöhtes Sturzrisiko oder die Einnahme z. B. von Cortison auf, wird ein individuelles Therapieschema eingeleitet.
Durch Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule oder der Hüfte kann man Knochenbrüche erkennen, bzw. ausschließen. Wird ein erhöhtes Knochenbruchrisiko erkannt, kann durch die Osteodensitometrie (Knochendichtemessung) die knöcherne Substanz erfasst werden. Diese Messung wird in den Städtischen Rehakliniken Bad Waldsee in der DXA-Technik, die den goldenen Standard darstellt, durchgeführt.

Unser therapeutisches Konzept:

Neben calciumbewußter Ernährung und ausreichender Versorgung mit Vitamin D3 wird der Einsatz von speziellen knochenstabilisierenden und –aufbauenden Medikamenten wie den Bisphosphonaten, den monoklonalen Antikörper Denosumab, Parathormon, den SERMs (selektive Östrogenrezeptormodulatoren) oder anderen Medikamenten individuell geplant.
Ein konsequent durchzuführendes körperliches Training mit Kraft und Ausdauer, Koordinationstraining so wie Sturzprophylaxe stellen die Grundlage der Therapie dar.

  • Sturzprophylaxe, Balance- und Koordinationstraining
  • Kraft- und Ausdauertraining mit Krankengymnastik, Aqua-Training und medizinischer Trainingstherapie
  • Physio- und Physikalische Therapie (Krankengymnastik, Massagen, medizinische Bäder, Reizstrom und Ultraschalltherapie etc.)
  • Ergotherapie
  • Entspannungstechniken
  • Schmerztherapie
  • Calciumorientiertes Ernährungsmanagement (Ernährungsberatung, Lehrküche)
  • Individuelle medikamentöse Therapie entsprechend den Leitlinienempfehlungen der Osteoporosegesellschaft (DVO)

Zur individuellen Abklärung des Osteoporoserisikos oder als private Kurwoche zwischendurch haben wir ein spezielles Programm zusammengestellt: Die Osteoporosewoche

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