Geschichte der Kur in Bad Waldsee

Durch die Eiszeit vor etwa 15.000 Jahren entstanden in Oberschwaben Seen, Riede und Moore. Bereits 1561 behandelten die alte Bader im Mayenbad Gliederreißen mit „Schwefel und Bitumen terrae“.

1912 wurde ein Kneippverein gegründet. Die heilende Wirkung des Torfes geriet in Vergessenheit. Dieser diente, als „Wasen“ gestochen, bis nach dem Zweiten Weltkrieg als Heizmaterial, der Gemeinderat kurz nach der Währungsreform beschloss, die bereits 1937 beantragte Zulassung als Moorbad wieder aufleben zu lassen. Damit begann die Entwicklung vom Luftkurort zum Heilbad.

Im Maximilianbad begann der Moorbadebetrieb 1950. Bei der Einweihung am 2.7.1950 waren es gerade mal vier Moorkabinen, ein Massage- und Empfangsraum. In diesem Jahr zählte Waldsee bereits 400 Kurgäste und 10.000 Übernachtungen. 1956 wurde der Stadt das Prädikat „Staatlich anerkanntes Moorheilbad“ verliehen und zugleich das erweiterte Kurheim „Maximilianbad“ in Betrieb genommen. 1963/64 erfolgte der Bau der Kurklinik und des Kurmittelhauses Elisabethenbad und 10 Jahre später begann der Betrieb in der Kurklinik Mayenbad.
1974 erhielt Bad Waldsee zudem die Anerkennung als Kneippkurort und wurde der erste doppelt prädikatisierte Kurort in Baden-Württemberg.
Nach mehreren Sanierungen und Erweiterungen der einzelnen Kliniken öffnete im Oktober 1994 nach fast 4 Jahren Bauzeit die Waldsee-Therme ihre Pforten.
2007 erhielten die Städtischen Rehakliniken Bad Waldsee die Zertfizierung nach DIN EN ISO 9001:2000, im Rahmen einer Gemeinschaftszertifizierung des Qualitätsverbund Reha und Gesundheit Baden-Württemberg.
Im März 2016 erfolgte der Spatenstich für die großzügige Sauna- und Wellnesslandschaft, die am 27. März 2017 in Betrieb ging. Die Waldsee-Therme steht nun für drei Ws: Wasser-Wärme-Wohlbefinden

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