Therapiemethoden mit M

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Magnetfeldtherapie
Unter Magnetfeldtherapie versteht man eine Therapie mit gleichbleibenden oder pulsierenden Magnetfeldern, mit Hilfe von Magneten oder Strom betriebene magnetische Hilfsmittel. Diese Therapie gehört zum Bereich der physikalischen Therapie. Ein Magnetfeld ist ein Kraftfeld, das künstlich über eine stromführende Spule und ein leitfähiges Material oder durch einen natürlichen Magnetstein erzeugt werden kann. Magnetismus entsteht rund um jeden Leiter, durch den Strom fließt. Umgekehrt erzeugt jedes Magnetfeld in einem Leiter elektrischen Strom. Da auch im menschlichen Körper Ionen, das sind elektrisch geladene Teilchen, existieren, ist das ebenfalls für die Magnetfeldtherapie von großem Nutzen.

Mamma-Gymnastik
Diese Therapiemethode richtet sich speziell an Frauen nach Brustoperationen, die unter einer postoperativen Bewegungseinschränkung und Wahrnehmungsstörung des Armes oder unter immer wiederkehrenden Lymphstauungen leiden. Die Übungen dienen der Verbesserung der Beweglichkeit und der Förderung des Lymphflusses. Die Teilnehmerinnen lernen mit einer gezielten Übungsauswahl nicht nur die betroffene Schulter, sondern auch alle umliegenden Gelenke und Strukturen selbstständig zu mobilisieren und aktiv Lymphstauungen vorzubeugen.

Manuelle Neurotherapie
Durch eine spezielle Massage von Schmerzpunkten werden körpereigene Substanzen (Endorphine) ausgeschüttet die den Schmerz bekämpfen, das Gewebe stärker durchbluten, Stoffwechselgifte abtransportieren und Verspannungen lösen.

Marnitz-Therapie (Schlüsselzonentherapie)
Marnitz-Therapie ist eine Tiefenmassage, die punktuell an Muskelbauch, -ursprung und –ansatz angewandt wird. Sie soll die Muskeln entspannen und lockern. Patienten/innen, deren Lymphsystem durch Operation oder Bestrahlung nur noch eingeschränkt arbeitet, profitieren von der Marnitz-Therapie. Da diese Patienten/innen lymphödemgefährdet sind oder bereits ein Lymphödem entwickelt haben, kann man durch diese gezielte Therapie positiv auf vorhandene Beschwerden eingehen, ohne die Lymphproblematik zu verschlimmern. Sie dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus.

Massage
Die Massage ist eine Therapieform der manuellen Therapie. Sie dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus, was auch die Psyche mit einschließt. Die Nacken-Rücken-Massage (auch Großmassage genannt) dauert, inkl. Rüstzeit, 20 Minuten, die Entspannungsmassage 30 Minuten (inkl. Rüstzeit).

Medical Taping Concept (MTC)
Das Medical Taping Concept® (MTC) setzt sich aus verschiedenen Elementen, wie Kinesio-Tape®, der Cross Tape / Link, der Spiraltape®, den Meridiantape- oder Lymphtape Applikationen zusammen. Es werden verschiedene Materialien zur Anwendung gebracht. Überwiegend wird mit bunten Tapestreifen gearbeitet, die mit bestimmten Anlageformen am Menschen angebracht werden. Die spezifische Weiterentwicklung funktioneller elastischer Tapes zeigt das Neurophysiologische Taping Concept® (NTC) oder Kinetic Tape®.

Medizinisches Bad mit Naturextrakten
Ein medizinisches Vollbad ist ein Bad, mit dem je nach Temperatur und Dauer unterschiedliche Wirkungen auf den Organismus erzielt werden können. Hier ist der gesamte Körper einschließlich Hals vollständig mit Wasser bedeckt. Die Zusätze richten sich nach dem jeweiligen Zweck des Bades, z. B. Lavendel, Baldrian, Melisse, Fichtennadel, Kamille, Heublumen.

Medizinische Trainingstherapie (MTT)
Die Medizinische Trainingstherapie kurz „MTT“ möchte durch die Arbeit gegen den gezielten Widerstand von Geräten die Muskulatur kräftigen. Dabei orientiert sich das Konzept an den jeweiligen Vorerkrankungen bzw. an den Zielen der Prävention. Neben dem maschinengestützten Training ist aber auch das Training der Propriozeption und der Bewegungskoordination sowie der Beweglichkeit Inhalt der MTT. Verknüpft wird der jeweilige Kraftaufbau mit einem unterstützenden Training der Ausdauer. Dafür stehen neben den klassischen Ergometern auch Crosstrainer sowie Rudergerät zur Verfügung.

Mooranwendungen
Für alle Mooranwendungen benötigen unsere Patienten/innen eine ärztliche Verordnung bzw. das Einverständnis des behandelnden Arztes (Unbedenklichkeitsbescheinigung), da diese Therapie z.B. nicht bei Herzerkrankungen, Entzündungen verordnet werden darf. Je nach dem, ob es sich um ein Voll-, Halb- oder Teilbad handelt, werden entweder der ganze Körper, einzelne Körperteile, wie Knie oder Schulter oder nur z.B. Füße bzw. Hände mit Naturmoor behandelt.
Bei der Moorkontaktpackung wird warmes Moor auf dem gesamten Rücken, von der Lende bis zum Hals, aufgetragen.
Bei der Moorkaltpackung wird kaltes Moor direkt auf die zu behandelnde Körperpartie aufgetragen.
Moorkneten erfolgt mit den Händen und Moortreten mit den Füßen in warmem Moor.

Moxa-Therapie
Die Moxa-Therapie bzw. Moxibustion ist eine Behandlungsmethode aus dem Umfeld der Traditionellen Chinesischen Medizin und mit der Akupunktur verwandt. Bei Moxa werden Heilkräuter auf den Akupunkturpunkten abgebrannt. Durch die Anwendung entsteht Tiefenwärme, die eine deutliche Verbesserung der örtlichen Durchblutung, sowie einen positiven Effekt für das Narbengewebe hat.

Musiktherapie
Mit Hilfe von verschiedenen Techniken und unterschiedlichem Gebrauch von Musik wird in einer therapeutischen Beziehung ein Problem bearbeitet. Die Therapie findet individuell oder in Gruppen statt. Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Musiktherapie können ähnlich wie die Resultate einer Psychotherapie im täglichen Leben helfen. Man unterscheidet aktive und rezeptive Musiktherapie. Genau wie beim Arzt erfolgt zunächst eine Diagnose. An Hand dieser Diagnose wird ein Behandlungsplan aufgestellt. Jede Krankheit oder psychische Beeinträchtigung erfordert eine andere Behandlungsstrategie.

Muskelaufbautraining
Durch die Arbeit gegen den gezielten Widerstand von Geräten wird die Muskulatur gekräftigt. Grundlage des Trainingserfolges ist die „Überschwelligkeit“ der Bewegung, d. h. dass die Muskulatur gezielt überbelastet wird, um die Reaktion der Muskelfaserverdickung zu erreichen. Von Krafttraining kann man in jedem Alter profitieren. Dabei orientiert sich das Konzept an den jeweiligen Vorerkrankungen bzw. an den Zielen der Prävention. Ein gezieltes Muskelaufbautraining beugt der Osteoporose und Verschleiß-Krankheiten der Wirbelsäule vor. Denn gut trainierte Muskeln können einen größeren Teil der Halte- und Stützfunktion übernehmen sowie die Struktur der Knochen wird durch Krafttraining dichter und damit fester.
Denn bereits nach dem 30. Lebensjahr setzt der natürliche Abbau der Muskeln ein und mit etwa 40 Jahren beginnt der Körper mit einem langsam fortschreitenden Knochenabbau. Frühzeitiges Muskelaufbautraining wirkt diesem natürlichen Alterungsprozess entgegen.