Therapiemethoden mit I

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Infiltration
Bei der Infiltrationstherapie wird örtlich begrenzt ein Medikament in verschiedene Gewebeanteile, wie Haut, Unterhaut und Muskulatur eingebracht. Infiltrationen erfolgen vor allem im Rahmen der Schmerztherapie. Es kommen Medikamente wie Analgetika und Therapeutika aus der Homöopathie zum Einsatz.

Infusion
Unter der Infusion versteht man das Einbringen von Flüssigkeit im Regelfall über eine Vene in den Körper. Die Flüssigkeitszufuhr erfolgt je nach Krankheitsbild mit Zugabe verschiedener Medikamente oder auch Substrate zur künstlichen Ernährung.

Inhalation
Die therapeutische Inhalation fördert den Selbstreinigungsmechanismus des Körpers. Dickflüssige, zähflüssige Sekrete werden befeuchtet und verdünnen sich somit und können besser abgehustet werden.

Interferenzstrom
Der Interferenzstrom erzeugt eine Mischung aus zwei mittelfrequenten Wechselströmen, die sich in der Frequenz nur geringfügig unterscheiden oder phasenverschoben sind. Diese beiden Stromkreise überlagern sich im Körper in Form eines Stromes mit zwei neuen Frequenzen (Interferenz). Durch die Interferenz wird das therapeutische Ziel (Sympathikusdämpfung, Schmerzlinderung, Detonisierung, Muskelstimulierung) erreicht.

Iontophorese
Bei der Iontophorese wird unter eine Elektrode eine Salbe bzw. Gel aufgetragen, wodurch die jeweils gleich gepolten Ionen in Richtung der Gegenelektrode fließen. Hierbei wird ausschließlich Gleichstrom verwendet. Mit der Iontophorese lassen sich direkt zugängliche Organe, wie Haut oder z. B. darunterliegende Gewebe, wie die Gelenkinnenhaut mit hohen Medikamentenkonzentrationen behandeln. Damit wird die Intensität von Salben beträchtlich erhöht. „Rheumasalben“ etwa können dadurch besser einziehen, es können aber auch Schweißhände unterstützend behandelt werden. Angewandt werden kann die Iontophorese für die Behandlung von Gelenkdegeneration (Arthrose der Hand- und Fingergelenke, Arthrose des Hüft- und Kniegelenks). Eingesetzt wird die Iontophorese auch in der Behandlung nach Verletzungen.