Patienteninformationen und Therapiemethoden bei Wirbelsäulenerkrankungen

Chronische Rückenleiden, Bandscheibenvorfälle, degenerative Wirbelsäulenerkrankungen

Pezziball Rehabilitation bei Wirbelsäulen- und Bandscheibenerkankungen oder nach Wirbelsäulen- und Bandscheiben-Operationen sowie nach Unfallverletzungen. Mitbehandlung von internistischen Grunderkrankungen.

Beim Bandscheibenvorfall treten Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal vor, den Raum, in dem das Rückenmark liegt. Ursache kann eine relative Überlastung bei Vorschädigungen der Bandscheibe sein. Der Bandscheibenvorfall kann auch ohne äußeren Anlass auftreten. Die Symptome sind unterschiedlich, einige Patienten sind beschwerdefrei, meist jedoch sind starke Schmerzen vorhanden. Der Schmerz strahlt häufig bis in die Extremitäten aus und ist teilweise mit einem Taubheitsgefühl im Versorgungsgebiet der betroffenen Nervenwurzel verbunden. Auch Lähmungserscheinungen können auftreten. Ziel der konservativen und operativen Behandlung ist die Entlastung der Nervenwurzel mit Reduktion der Schmerzen und der Funktionseinschränkung.

Neben dem Bandscheibenvorfall kann auch eine Achsabweichung (Skoliose, Kyphose) und Wirbelgleiten Ursache für Erkrankungen der Wirbelsäule sein.

Entzündlich bedingte Wirbelsäulenerkrankungen treten entweder als akute Infektionen auf oder sind chronisch-entzündlich, wie bei rheumatologischen Erkrankungen. Neben Schmerzen zählen Fehlstellungen zu den Folgeerscheinungen.

Unsere Therapiemethoden:


Neben schmerzstillenden und abschwellend wirkenden Medikamenten steht bei einem Bandscheibenvorfall je nach Ausprägungsgrad des Krankheitsbildes ein differenziertes konservatives Therapieprogramm zur Verfügung. Dabei sind Krankengymnastik und schonende sportliche Betätigung zum Muskelaufbau sinnvoll. Parallel kommen physikalische Maßnahmen, wie Wärme, Kälte, Elektrotherapie, Massage und Lymphdrainage zum Einsatz. Im Rahmen des Gesundheitstrainings wird der Patient im Umgang mit der Erkrankung geschult. In der Rückenschule wird „rückengerechtes Verhalten“ erlernt um künftig Fehlhaltungen und Überbelastungen zu vermeiden, bzw. eine Schwäche der Rumpfmuskulatur auszugleichen.

Über 95 % der Wirbelsäulenerkrankungen können mit konservativer Therapie erfolgreich behandelt werden. Im Mittelpunkt stehen hier neben einer ausgewählten medikamentösen Therapie, dem Krankheitsbild angepasste physiotherapeutische sowie balneo-physikalische Maßnahmen. Bei akuter Verschlechterung der Symptomatik kommen verschiedene operative Möglichkeiten in Betracht.

Reha nach Bandscheiben- / Wirbelsäulen-OP:

Gymnastik

  • Rehabilitation ambulant, teilstationär und stationär, sowie als Anschlussheilbehandlung (AHB) möglich
  • Idealer Rehabeginn circa 7-10 Tage nach Entlassung aus dem Krankenhaus, um auch die Therapien im Wasser in Anspruch nehmen zu können (Wundheilung sollte abgeschlossen sein)
  • Spezialklinik für den Rücken, für chronisches Rückenleiden
  • Gemeinsam gegen den Schmerz, Schmerzkompetenz
  • Medizinisches Fachwissen und therapeutische Kompetenz (Weiterbildung)
  • Therapiekonzepte, standardisierte Maßnahmen
  • Individueller Therapieplan
  • Bewegungseinschränkungen minimieren, Mobilität verbessern
  • Durch Rückenschule Fehlhaltungen künftig vermeiden
  • Muskelaufbau durch spezielle physiotherapeutische Behandlung
  • Medikamentöse Behandlung zur Muskelentspannung und Abschwellung
  • Zielverfolgung, „was kann ich tun“?
    – Vorbereitung auf Familie, Alltag, Beruf
    – Wiedererlangung von Vertrauen zu sich und seinen Fähigkeiten
    – Selbstbewusstsein stärkt den Rücken
    – Lebensqualität / Lebensfreude

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem PDF Anschlussheilbehandlung Wirbelsäule

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Kontakt:
Städtische Rehakliniken Bad Waldsee
Chefarzt Orthopädie Dr. Otto Matt, email: o.matt@waldsee-therme.de
Sekretariat: Frau Förg, Frau Theoboldt, Fon 07524/94-1150 und -1151
(Mo-Do 8-12 Uhr und 13-16 Uhr, Fr 8-12 Uhr)