Im orthopädischen Fachgebiet kommen primäre Tumoren vor, die entweder vom Knochen selbst, vom Knorpel, vom Bindegewebe, Muskel- oder Nervengewebe ausgehen können. Diese primären Knochentumoren können sowohl gutartig als auch bösartig sein. Daneben gibt es sekundäre Tumoren in Form von Knochenmetastasen, die meist von Mamma-, Prostata-, Bronchial-, Nierenzell- und Schilddrüsencarcinomen stammen. Diese Metastasen sind die häufigsten Knochentumoren. Die Knochenmetastasen treten zu zwei Drittel in der Wirbelsäule auf, weniger häufig sind sie im Becken und im Oberschenkel lokalisiert. In der Rehabilitation dieser meist vorbehandelten Tumoren setzen wir unser Hauptaugenmerk auf die Beherrschung von Schmerzen, von neurologischen Symptomen, der Verbesserung der Stabilität von Wirbelsäule und Extremitäten, der Wiederherstellung des Muskelmantels und der Kraft in Verbindung mit einer gezielten Koordinationsschulung. Durch die interdisziplinäre Betreuung im Rehabilitationsteam mit medizinischer, physiotherapeutischer und psychischer Betreuung verbessert sich die Lebensqualität der Tumorpatienten.
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