Bei der Iontophorese wird unter eine Elektrode eine Salbe bzw. Gel aufgetragen, wodurch die jeweils gleich gepolten Ionen in Richtung der Gegenelektrode fließen. Hierbei wird ausschließlich Gleichstrom verwendet. Mit der Iontophorese lassen sich direkt zugängliche Organe, wie Haut oder z. B. darunterliegende Gewebe, wie die Gelenkinnenhaut mit hohen Medikamentenkonzentrationen behandeln. Damit wird die Intensität von Salben beträchtlich erhöht. "Rheumasalben" etwa können dadurch besser einziehen, es können aber auch Schweißhände unterstützend behandelt werden. Angewandt werden kann die Iontophorese für die Behandlung von Gelenkdegeneration (Arthrose der Hand- und Fingergelenke, Arthrose des Hüft- und Kniegelenks). Eingesetzt wird die Iontophorese auch in der Behandlung nach Verletzungen.