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Harninkontinenz

Über dreieinhalb Millionen Frauen haben eine "schwache Blase", können den Harndrang nicht mehr kontrollieren. Bei jeder Belastung, bei jedem Husten und Niesen geht etwas Urin ab. Das kann die unterschiedlichsten Gründe haben und in jedem Lebensalter auftreten: Nach einer schweren Geburt, bei einer Gebärmuttersenkung, bei deutlichem Übergewicht, bei schwerer körperlicher Arbeit, während der Wechseljahre und danach. Nicht selten geben die Betroffenen ihre persönlichen und beruflichen Pläne auf und isolieren sich völlig. Auch zu häufiger Harndrang, besonders nachts, kann quälend sein. Die chronische Reizblase führt ebenfalls häufig zu unkontrolliertem Harnabgang.

 

 

Unsere Therapie

Thermalbäder harmonisieren das für die Blase zuständige Nervensystem. Auch Massagen wirken unterstützend. Durch tägliches, intensives Training der Beckenbodenmuskulatur "zu Wasser und zu Lande" mit speziell ausgebildeten Krankengymnastinnen bessert sich das Leiden oder verschwindet ganz. Zusätzlich kann mit einer Elektrotherapie die Blasenfunktion günstig beeinflusst werden. Operationen können in manchen Fällen verhindert oder deren Erfolg gesichert werden. Ergänzende medikamentöse Behandlung erfolgt entsprechend der Inkontinenzform.

 

http://www.rehakliniken-waldsee.de/